FSG-Höfler: Die Zeit drängt - Richtwertmieten einfrieren!

Erneuter Teuerungsrekord erfordert sofortiges Handeln

Mit einem Wert von 11,2% ist die Inflation erneut gestiegen, für den täglichen Einkauf müssen Konsument:innen mittlerweile rund 17% mehr bezahlen. „Mit der Erhöhung der Richtwertmieten droht der nächste Preisschock für die ohnehin schon teuerungsgeplagten Tiroler:innen. Die ÖVP muss ihre Blockadehaltung sofort aufgeben!“, zeigt sich Bernhard Höfler, Vorsitzender der Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter:innen Tirol und Arbeiterkammer-Vorstand, zutiefst entsetzt über das Scheitern der Mietpreisbremse. Somit steigen die Richtwertmieten ab 1. April um 8,6%.

 

„Dieses verantwortungslose Handeln der ÖVP bedeutet eine Katastrophe für Tirols Mieter:innen. Wie viele Menschen soll die enorme Teuerung noch in die Armut reißen, bis die selbsternannte ‚Volkspartei‘ endlich auf die Bevölkerung schaut?“, so Höfler. In Tirol und vor allem in Innsbruck reißen die enorm hohen Mieten ohnehin schon ein Loch ins Haushaltsbudget. Die Tiroler Landeshauptstadt weist laut immowelt.at mit 19,10 Euro pro Quadratmeter die höchsten Mieten in ganz Österreich auf. Die Erhöhung der Richtwertmieren betrifft laut Mietervereinigung rund 376.000 Haushalte in Österreich. Während andere europäische Länder wie Frankreich, Spanien, Dänemark und Portugal bereits sinnvolle Maßnahmen zur Eindämmung der Wohnkosten getroffen haben, bleibt Österreich einmal mehr säumig. Folglich verwundert es wenig, dass die Inflation zwar im gesamten Euroraum zurück geht, in Österreich allerdings weiter steigt.

 

„Die Bundesregierung steuert unser Land immer mehr Richtung Abgrund. Es ist höchste Zeit, endlich auf die Bremse zu treten!“, fordert Höfler die sofortige Wiederaufnahme der Verhandlungen für die Mietpreisbremse und weiter: „Die Menschen können sich das Leben nicht mehr leisten. Daher kann es sich auch die Bundesregierung nicht leisten, die Menschen weiter im Stich zu lassen! Die ÖVP muss endlich ihre Klientelpolitik hintenanstellen und die Menschen gegen die Teuerung schützen. Während Milliarden an Steuergeldern in die Unternehmen gepumpt werden, werden die enormen Preisanstiege selbst nicht bekämpft. Uns läuft die Zeit davon. Handelt die Bundesregierung nicht noch heute, steht den Tiroler Mieter:innen der nächste Preisschock bevor. Wie lange will die Bundesregierung die Bevölkerung noch ignorieren?“

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